Aktuelle Verhaltensregeln

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie über die Vorgehensweise in unserem Betrieb in dieser besonderen Zeit informieren:

Bei einem Sterbefall:

Vereinbaren Sie bitte unbedingt telefonisch einen Termin.

Beratungsgespräche können zur Zeit ausschließlich in unserem Büro stattfinden. Hier bitten wir, mit max. zwei Personen zu kommen. Sollte dies bei Ihnen nicht möglich sein, können wir Sie auch telefonisch beraten. Hier können wir Sie auch online unterstützen. Auf Wunsch erhalten Sie einen Link zu unserem Kundenportal.


Terminvereinbarung für Bestattungsvorsorge:

Die bereits vereinbarten Vorsorgegespräche haben wir für die nächste Zeit abgesagt bzw. aufgeschoben um Sie und uns zu schützen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich nicht informieren können. Unser Vorsorgeplaner ist auf unserer Internetseite für Sie verfügbar und selbstverständlich sind wir rund um die Uhr telefonisch erreichbar.

Bestattungen / Beisetzungen:

Die Stadt Ladenburg hat ein Schutz- und Hygienekonzept für die Trauerhalle bei Trauerfeiern erlassen.

Dieses schreibt u.a. folgendes vor:

( Stand 13.05.20 )

  • Aufgrund der Abstandsregeln dürfen bei Trauerfeiern max. 40 Personen in die Trauerhalle (nur Sitzplätze);
  • 1,5 m Abstand von Person zu Person sind einzuhalten;
  • Am Eingang zur Trauerhalle sind die Hände zu desinfizieren;
  • Mund-Nasenschutz ist in der Halle vorgeschrieben;
  • Jeder, der in die Trauerhalle möchte, muss sich am Eingang der Trauerhalle registrieren lassen mit Name und Adresse, die Teilnehmerlisten werden von der Stadt 4 Wochen aufbewahrt und dann vernichtet;
  • Auf dem Weg zum Grab sind die Abstandsregeln ebenfalls einzuhalten. Dies gilt nicht für häusliche Gemeinschaften;

–Update–

Stand 12. Juni 2020

>> Die Verordnung wurde verlängert bis zum 30. Juni 2020 <<

Ab sofort sind 100 Personen bei Beisetzungen erlaubt – nachfolgend die neueste Verordnung:

Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen
gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten
und weiteren religiösen Veranstaltungen und Ansammlungen sowie Bestattungen
Vom 3. Mai 2020, geändert durch Verordnung vom 3. Juni 2020
Auf Grund von § 32 Satz 2 in Verbindung mit den § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 des
Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148) geändert worden ist,
sowie § 3 Abs. 4 S. 2 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 vom 17.
März 2020, die zuletzt durch Verordnung vom 2. Mai 2020 (notverkündet gemäß § 4
des Verkündungsgesetzes und abrufbar unter http://www.badenwuerttemberg.de/corona-verordnung) geändert worden ist, wird verordnet:
§ 1
Veranstaltungen in geschlossenen Räumen
(1) Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen in für religiöse Zwecke genutzten
Räumlichkeiten von Kirchen und Religions- und Glaubensgemeinschaften (z.B. Kirchen, Moscheen, Synagogen) zur Religionsausübung sind unter folgenden Maßgaben und Voraussetzungen sowie unter dem Vorbehalt weiterer ortspolizeilicher Vorgaben zulässig, wenn sichergestellt ist, dass
a) ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Person zu Person eingehalten ist; die
Vorgabe gilt nicht für Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben;
b) bei der Durchführung Infektionsrisiken so weit wie möglich reduziert werden.
Insbesondere sind alle Gegenstände und Flächen, die berührt werden, vor und nach
jeder Veranstaltung in geeigneter Weise zu desinfizieren. Für die Teilnehmenden ist
die Gelegenheit zur Handdesinfektion zu schaffen.
(2) Körperkontakte und die Verwendung von Gegenständen, die von mehreren Personen genutzt werden, sind so weit wie möglich zu vermeiden. Das Tragen einer
Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
(3) Der Veranstalter ist verpflichtet, für jeden Veranstaltungsort ein schriftliches Infektionsschutzkonzept zu erstellen, das die Umsetzung der Vorgaben nach Absatz 1
darstellt und eine verantwortliche Person ausweist. Das Infektionsschutzkonzept ist
den zuständigen Behörden auf deren Verlangen vorzulegen.
§ 2
Veranstaltungen unter freiem Himmel
Religiöse Veranstaltungen und Ansammlungen unter freiem Himmel sind unbeschadet weiterer ortspolizeilicher Vorgaben zulässig. Dabei soll die Gesamtzahl von 100
Teilnehmenden nicht überschritten werden. Im Übrigen gelten die Vorgaben für die
Durchführung von Veranstaltungen und Ansammlungen nach § 1 entsprechend.
§ 3
Veranstaltungen bei Todesfällen
(1) Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind
unbeschadet weiterer ortspolizeilicher Vorgaben mit höchstens 100 Teilnehmenden
zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie
mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.
(2) Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen. Wo immer möglich,
ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Person zu Person einzuhalten; ausgenommen sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben.
(3) Bei der Verwendung von Gegenständen, die im Rahmen der Veranstaltung zum
Einsatz kommen, muss die Gefahr einer Ansteckung soweit wie möglich reduziert
werden.
(4) Rituelle Totenwaschungen, soweit sie in den dafür vorgesehenen spezialisierten
Einrichtungen unter Wahrung der maßgeblichen Schutzmaßnahmen und durch dafür
ausgebildete Personen vorgenommen werden, sind zulässig. Die Teilnahme weiterer
Personen ist untersagt.
§ 4
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 4. Mai 2020 in Kraft und am 15. Juni 2020 außer Kraft.
Gleichzeitig tritt die Verordnung des Kultusministeriums vom 2. April 2020 (GBl. 2020
S. 198) außer Kraft.
Stuttgart, den 3. Juni 2020
gez.
Michael Föll
Ministerialdirektor

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Zu Fragen bezüglich der Durchführung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Rolf Gregor & Team